Diagnostische Radiologie (alle Kassen)

Ansprechpartner

  • Dr. med. Manola Koch, Fachärztin (Radiologie)
  • Dr. med. Harry Herzog, Facharzt (Radiologie)

Standort: CityPraxenBerlin, Friedrichstraße 180 / Ecke Taubenstraße, 10117 Berlin.
Hier werden Untersuchungen mit dem offenen MRT angeboten.
Standort: Savignyplatz 5, 10623 Berlin
Hier werden die radiologischen Untersuchungen (CT, CT-Angiografie, virtuelle Koloskopie, Mammografie, Ultraschall, konventionelle Röntgenuntersuchungen und Röntgenbestrahlungen) angeboten.

Allgemeine Informationen

Computertomographie

Was ist Computertomographie?
Diagnostische Radiologie - offenes MRT der neuesten Generation
Die Computertomografie ist ein Schnittbildverfahren, welches unter Zuhilfenahme von Röntgenstrahlen eine Serie axialer Schichtaufnahmen des Körpers erstellt. Die zu untersuchende Körperregion wird dabei mit einem rotierenden Röntgenring durchstrahlt.
Im Unterschied zum klassischen Röntgen, das nur zweidimensionale Bilder auf dem Röntgenfilm hinterlässt, können bei der Computertomographie Strukturen aus dem Körperinneren dreidimensional dargestellt werden. Die jeweiligen Organe und Gewebe in der Körperschicht werden dabei nicht nur aus einer, sondern aus vielen verschiedenen Richtungen aufgenommen. Die so erzeugten Bilder werden direkt in einen Computer übertragen und können noch während des Untersuchungsvorgangs vom Arzt betrachtet werden. Die Computertomographie ist eine der wertvollsten Diagnoseverfahren der Radiologie und ist heute aus Klinik und Praxis nicht mehr wegzudenken.

Synonyme und artverwandte Begriffe

Abkürzung: CT
Synonyme: Computertomografie, Schichtaufnahme, Röhrenuntersuchung, CT-Scanning

Gefahren (Strahlen)

Die Computertomographie basiert auf Röntgentechnologie. Wie bei jeder Röntgenuntersuchung wird der Patient dabei einer gewissen Strahlenbelastung ausgesetzt. Diese Strahlenbelastung ist jedoch gering und entspricht etwa der anderer Röntgenuntersuchungen, beispielsweise einer Aufnahme der Lunge.

Wir führen eine CT-Untersuchung nur dann durch, wenn der Nutzen für Sie höher ist als das entsprechende Strahlenrisiko. Die Belastung ist weitgehend auf das zu untersuchende Organ beschränkt. Bei einer korrekt gestellten Indikation überwiegt der diagnostische Gewinn einer CT-Untersuchung bei weitem die Nachteile der Strahlenbelastung.

Was sieht der Arzt damit?

Durch die Anfertigung feiner Schichtenaufnahmen, kann der Arzt die inneren Organe detailreich und überlagerungsfrei sehen. Das erlaubt es ihm nicht nur, diverse Krankheiten zu erkennen, sondern auch die Lage und Ausdehnung krankhafter Veränderungen zu bestimmen. Folgende CT-Untersuchungen werden häufig durchgeführt:

  • Computertomographie des Kopfes (CCT, kraniale Computertomographie): Dieses bildgebende Verfahren wird bei Verdacht auf Blutungen, Gehirntumoren, Nasennebenhöhlenerkrankungen (Polypen), altersbedingten Veränderungen, Schlaganfall und knöchernen Schädelverletzungen angewendet. Auch die hirnversorgenden Blutgefäße können damit untersucht werden.
  • Ganzkörper-CT: Ein Ganzkörper-CT wird besonders bei der Suche von Tumormetastasen verwendet. Es wird auch bei Schwerverletzten eingesetzt, um möglichst viele Informationen zu erhalten.
  • Skelett-Computertomographie: Sie ist die häufigste in der Orthopädie angewendete Untersuchungstechnik. Die Skelett-Computertomografie eignet sich besonders zur Darstellung von Knochengewebe. Durch die Möglichkeit der digitalen Nachbearbeitung kann der Arzt dreidimensionale Abbildungen von Knochen und Bändern erstellen. Besondere Indikationen sind dabei: Arthrose, Osteoporose, Knochenbrüche (Frakturen)

Was erwartet Sie bei der Untersuchung?Computertomographie ist die in der Radiologie am häufigsten angewendete Untersuchung

Das Röntgengerät besitzt eine integrierte, verschiebbare Liege, auf der Sie bequem gelagert werden. Dieser so genannte Röntgentisch wird dann in eine tunnelförmige Vorrichtung des CT-Gerätes geschoben. Nachdem die erste Körperschicht abgebildet worden ist, verschiebt sich der Röntgentisch um einen oder zwei Zentimeter und die nächste Schicht wird aufgenommen. Dieser Vorgang wiederholt sich so lange, bis der ganze Körperabschnitt abgebildet worden ist.

Wie lange dauert die Untersuchung?

Die Untersuchung dauert je nach untersuchter Körperregion zwischen 5 und 20 Minuten. Bevor Sie aus der Untersuchung entlassen werden, kontrolliert der Radiologe, ob die Untersuchung korrekt und vollständig ist. Nach Erfassen der Bilddaten werden die Aufnahmen in der Regel noch einmal nachbearbeitet. Diese Bildnachbearbeitungen und Rekonstruktionen können längere Zeit in Anspruch nehmen. In den meisetn Fällen wird der definitive schriftliche Befund Ihrem Arzt erst später zugesandt.

Falls der Einsatz von Kontrastmittel erforderlich wird, muss dieses vor der Untersuchung in eine Vene verabreicht werden. Das Kontrastmittel verteilt sich sehr rasch in den Blutgefäßen und den inneren Organen und kann währende der Untersuchung ein Wärmegefühl verursachen, dass schnell wieder nachlässt. Das Kontrastmittel wird innerhalb weniger Stunden vom Körper durch die Nieren wieder ausgeschieden.

Wie bereite ich mich vor?

Der Arzt wird Ihnen mitteilen, ob Sie zur Untersuchung nüchtern erscheinen müssen. Falls dies der Fall ist, dürfen Sie vier Stunden vor der Untersuchung nichts essen oder trinken.

Wer kann mit dieser Methode nicht untersucht werden?

Eine CT-Untersuchung darf wegen der Strahlenbelastung in der Schwangerschaft nicht durchgeführt werden. Bitte informieren Sie uns, wenn Sie schwanger sind. Wir führen in diesem Fall die Untersuchung nur bei unbedingter Notwendigkeit durch. Bitte teilen Sie uns auch mit, ob Sie an Allergien leiden, da es zu allergischen Reaktion auf das Kontrastmittel kommen kann.

Auch bei den folgenden Erkrankungen bitten wir Sie, die Untersuchung vorher mit dem Radiologen oder dem zuständigen Arzt zu besprechen:

  • Schilddrüsenüberfunktionen
  • Schwere Kontrastmittelunverträglichkeiten
  • Schwere Herz-Kreislauferkrankungen
  • Schwere Nierenfunktionsstörungen
  • Knochenmarkerkrankungen

Alternative und ergänzende Untersuchungen

Untersuchungen, die ebenfalls vorgenommen werden können, sind andere bildgebende Verfahren, wie beispielsweise Magnetresonanztomographie, Röntgen oder Ultraschall.

Mehr Informationen zu diesen Themen finden Sie auch unter Krankheiten und Symptome.