Hämatologie / Hämato-Onkologie

Der Hämatologe befasst sich mit der Diagnose, Behandlung und Prävention von Erkrankungen des Blutes und des Knochenmarks. Das Knochenmark produziert die zellulären Bestandteile des Blutes. Die bekannteste Erkrankung des Knochenmarks ist die Anämie. Weiter kennt der Hämatologe Störungen des Gerinnungssystems, häufig bedingt durch Lebererkrankungen, immunologische Phänomene oder genetische Ursachen (Hämophilie).

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Nephrologie

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Die Nephrologie ist ein Teilgebiet der Inneren Medizin. Der Nephrologe befasst sich mit Erkrankungen der Niere, einem wichtigem Entgiftungsorgan des Körpers. Die Nieren können in Ihrer Funktion auf vielfache Weise gestört sein. Der Experte unterscheidet zwischen Ursachen, die der Niere vorgeschaltet sind (prärenale Nierenfunktionsstörung), Erkrankungen der Niere selbst (renale Nierenfunktionsstörung) und Erkrankungen, welche der Niere nachgeschaltet sind (postrenale Nierenfunktionsstörung).

Ansprechpartner

  • Prof. Dr. med. Hannelore Hampl

Allgemeine Informationen

Bekannte Krankheitsbilder aus dem Gebiet der Nephrologie sind die Glomerulonephritis (Entzündung der Filtrationskörperchen) und die Pyelonephritis (Entzündung, Infektion des Nierenbeckens sowie des Nierengewebes). Nierenfunktionsstörungen sind oft mit Bluthochdruck (Hypertonie), Störungen des Wasser- und Elektrolythaushaltes und des Säure-Base-Gleichgewichts, der Blutarmut (renale Anämie) und Verkalkungsstörungen des Knochens (renale Osteomalazie) vergesellschaftet. Bei schweren Funktionsstörungen der Niere ist oftmals ein Dialyseverfahren (Hämodialyse, Peritonealdialyse) neben der Nierentransplantation die einzige Therapiemöglichkeit.

Mehr Information zu diesem Thema finden Sie auch unter Krankheiten und Symptome.