Die kompetente medizinische Betreuung und Überwachung ist entscheidend für eine unbeschwerte Schwangerschaft. Die 3D und 4D Technologie ist eine neue Dimension in der medizinischen Ultraschalldiagnostik und ein weiterer Fortschritt in der pränatalen Diagnostik. Die Pränataldiagnostik kann Frauen während ihrer Schwangerschaft Sicherheit geben, weil sie Fehlbildungen und Erkrankungen erkennen oder ausschließen kann. Eine Garantie auf ein gesundes Baby kann sie aber nicht geben – einige Probleme entstehen erst während der späteren Schwangerschaft oder durch die Geburt. Wichtig ist eine ausführliche Beratung vor den Untersuchungen.
Ansprechpartner
- Dr. med. Natalja Reich
Informationen
Dreidimensionaler Ultraschall (3D Ultraschall)
Eine faszinierende Möglichkeit dem ungeborenen Kind schon vor der Geburt ins Gesicht zu schauen, bietet die 3D Ultraschalltechnologie. Mit dieser hochauflösenden Technologie können Portraits des Babys im Verlauf der gesamten Schwangerschaft angefertigt werden. Äußerliche Veränderungen oder Erkrankungen sind visuell leicht erkennbar, wie z.B. Fuß- oder Handfehlstellungen oder Veränderungen der Gesichts- oder Ohrenform. Die Technologie kann Fehlbildungen des Fetus räumlich darstellen und ergänzt damit den zweidimensionalen 2D-Ultraschall. Bei Fehlbildungen im Körperinnern des Fetus ist der hochauflösende 2D-Ultraschall weiterhin das Mittel der Wahl. Grundvoraussetzung für einen optimalen 3D Ultraschall sind gute Schallbedingungen. Der Fetus sollte ruhig liegen und es sollte ausreichend Fruchtwasser vorhanden sein.
Vierdimensionaler Ultraschall (4D Ultraschall)
Die 4D Aufnahme ist durch den Faktor der Bewegung erweitert, vergleichbar mit einem Videofilm. Im 4D Ultraschall können mit bis zu 16 Bildern pro Sekunde dreidimensionale realistische Ultraschallbilder dargestellt werden. Fetale Bewegungen und andere dynamische Vorgänge können so gezeigt werden. Ist beim 3D Ultraschall die ruhige Lage des Fetus eine Voraussetzung, so bietet sich die 4D Sonographie an, wenn das Kind in Bewegung ist. Die 3D/4D Ultraschalluntersuchung dauert in der Regel 20 – 30 Minuten.Für den Arzt ist das Wichtigste die Betrachtung der Bewegungen des Kindes um hier Auffälligkeiten frühzeitig zu erkennen. Eltern können Strampeln, Lächeln oder Daumenlutschen des Babys schon vor der Geburt sehen. Einige meinen sogar, bereits im Mutterleib die Ähnlichkeit zwischen dem ungeborenen Kind und sich selbst feststellen zu können.
Wann kann ein 3D/4D Ultraschall gemacht werden?
Grundsätzlich ist diese Technik in jeder Zeit der Schwangerschaft einsetzbar. Um gute Bilder vom Gesicht zu erhalten, empfehlen wir die 28.-32. Schwangerschaftswoche, bei Zwillingen wegen der engen räumlichen Verhältnisse eher etwas früher. Faszinierende Bilder in der 12. Schwangerschaftswoche zeigen den ca.10 cm langen Embryo und seine Bewegungen. Manchmal ist die Aufnahme jedoch erschwert bei einer verminderten Fruchtwassermenge, einer kräftigen mütterlichen Bauchdecke und bei einer an der Vorderwand der Gebärmutter befindlichen Plazenta (Gebärmutterkuchen). In der 12. Schwangerschaftswoche wird zudem nach den Richtlinien das Ersttrimester-Screening empfohlen. Die 3D/4D Darstellung ersetzt nicht den regulären Ultraschall nach den Mutterschaftsrichtlinien und den Fehlbildungsultraschall (empfohlen in der 22. Schwangerschaftswoche).
Fachbegriffe: Geburt ohne Schmerzen, gesundes Kind, Gynäkologie, moderne Medizin, Risiko und Vorsorge, glücklich werden





