Der Phlebologe beschäftigt sich mit der Erkrankung der Venen. Venenthrombosen können lebensgefährliche Folgen haben. Daneben sind Krampfadern eine weitverbreitetes Problem. Über 50% der Bevölkerung haben mehr oder weniger ausgeprägt Krampfadern. Bei ca. 10% sind die Veränderungen so ausgeprägt, dass eine medizinische Behandlung durch den Spezialisten notwendig ist. Neben der herkömmlichen Stripping Operation haben sich in den letzten Jahren zunehmend die minimal invasiven (unblutigen) Verfahren in der Krampfaderbehandlung durchgesetzt. Hierzu gehören Radiowellen- und Mikroschaumtherapie sowie auch Mini-Phlebektomie-Techniken.
Ansprechpartner
- Dr. med. Hans E. Luh
- Dr. med. Susanne Schulz
Informationen
Krampfadern lassen sich teilweise durch Ausschaltung von Risikofaktoren (Bewegungsmangel, Übergewicht, Rauchen) vermeiden. Hier kann eine fachärztliche Beratung helfen. Davon betroffen sind insbesondere Patienten, die zusätzliche, nicht beeinflussbare Risikofaktoren aufweisen wie familiäre Veranlagung und weibliches Geschlecht. Die Rolle von hormonelle Mangelerscheinungen in der Menopause und der Entwicklung von Besenreisern wird diskutiert. Hier erfolgt eine enge Abstimmung mit der Gynäkologie.
Links
- Deutsche Gesellschaft für Phlebologie
- International Union of Phlebology
- Arbeitskreis Sklerotherapie der DGP
Fachbegriffe
Besenreiser, Venenentzündung, Thrombose Symptome, schöne Beine





