IVF (in-vitro-Fertilisation) / Kinderwunsch

Die In-vitro-Fertilisation (IVF) ist ein Begriff aus der Reproduktionsmedizin und beschreibt ein Verfahren in dem im Labor eine unbefruchtete Eizelle in einer Petrischale mit Spermien befruchtet wird. Der sich daraus entwickelnde Embryo wird dann in einem sehr frühen Stadium in die Gebärmutter eingepflanzt. Kann sich der Embryo in der Gebärmutter einnisten beginnt eine Schwangerschaft. Die IVF wurde ursprünglich entwickelt um Frauen eine Schwangerschaft zu ermöglichen, bei denen der Eileiter verklebt ist, so dass das Ei vom Eierstock nicht in die Gebärmutter gelangen kann. Die erste IVF-Baby, Louise Joy Brown, wurde 1978 in England geboren. Das Verfahren wurde damit weltberühmt.

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MRT / offenes Ganzkörper-MRT

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Jetzt für alle Patienten

Die Magnetresonanztomographie (MRT) ist in der modernen Medizin nicht mehr wegzudenken. Weltweit werden pro Jahr über 60 Millionen dieser Untersuchungen durchgeführt. Die Magnetresonanztomographie ist insbesondere geeignet für die Untersuchung von Weichteilen des Körpers (Gehirn, Rückenmark, Muskeln, Sehnen etc.). Potentiell schädliche Röntgenstrahlen werden bei diesem Verfahren nicht eingesetzt, vielmehr wird mit Hilfe von Magnetfeldern der Blick in das Innere des Körpers ermöglicht.

Ansprechpartner

  • Dr. med. Heide-Hede Clevert
  • Dr. med. Manola Koch

Informationen

Bisher mussten die Patienten erhebliche Strapazen (lange, unbequeme Untersuchung in einer engen Röhre in einer Kabine ohne Tageslicht) auf sich nehmen. Im Quartier 110 an der Friedrichstrasse wurde nun erstmals ein offenes 1,5 Tesla MRT-Gerät in einer mit Tageslicht durchfluteten Kabine in Betrieb genommen. Das Gerät verfügt über einen extrem leistungsfähigen Rechner, so dass die Untersuchungszeiten deutlich kürzer als üblich sind. Patienten, die unter starker Platzangst leiden, ist der Zugang über ein 5,50 Meter (!) breites, großzügiges Treppenhaus möglich.

Ganzkörper-MRT

Mittels einer speziell auf Ganzkörper-Untersuchungen abgestimmten Spulen-und Sequenzkombination können sowohl der Körper vom Kopfbereich bis zu den Füßen sowie die gesamte Wirbelsäule in einem Untersuchungsgang abgebildet werden . Aufgrund der Verknüpfung der einzelnen Bildsegmente entsteht eine Ganzkörperabbildung . Durch die gesamte Körperregion kann der Arzt schichtweise „blättern“ und so pathologische Veränderungen entdecken. Die Untersuchung erfolgt wie alle MR-Untersuchungen ohne Anwendung von Röntgenstrahlen.

MRT-Becken-Bein-Angiografie (MR-BBA)

Durch Verwendung einer speziellen Becken-Bein-Spule und der entsprechenden Hochleistungs-Software können die Becken-Bein-Arterien wie ein dreidimensionaler Gefäßbaum in kürzester Zeit dargestellt werden. Während der Untersuchung wird eine geringe Menge nicht-Jod-haltigen Kontrastmittels über die Armvene appliziert. Der Untersuchungstisch verschiebt sich mit dem Blutfluß synchron und es können so kontrastreiche Bilder bei höchstem Patientenkomfort erstellt werden.