Allergologie

Ansprechpartner

  • Prof. Dr. med. Harald Enzmann, Facharzt (Allergologie, HNO)
  • Dr. med. Michael Wahls, Facharzt (HNO)

Die allergische Reaktion ist eine falsche Reaktion des Körpers auf fremde, in der Regel harmlose Substanzen. Diese Substanzen werden als Allergene bezeichnet. Beispiele dafür sind Pollen, Staub, Milben, Schimmel oder auch bestimmte Lebensmittel. Menschen, die anfällig für Allergien sind, werden als Atopiker bezeichnet.

Allgemeine Informationen über Allergologie und Allergie

Allergien werden durch Pollen, Staub, Milben und bestimmte Lebensmittel ausgelöst

Die Allergologie (von griechisch állos „anders, fremd, eigenartig“ und logos „Wissenschaft“) ist die Wissenschaft, die sich mit den Ursachen, Entwicklungsmechanismen, Symptomen, der Behandlung sowie der Vorbeugung von allergischen Erkrankungen beschäftigt. Bei Allergien beobachtet man eine stark erhöhte Sensibilität gegenüber verschiedenen Stoffen, die für die Mehrheit der Menschen völlig harmlos sind und normalerweise keine krankhaften Reaktionen hervorrufen. Bei einer Allergie erkennt das Immunsystem ganz gewöhnliche Substanzen als gefährlich und bildet Antikörper gegen das betreffende Allergen aus. Die Immunreaktion manifestiert sich in Symptomen der Allergie wie Schnupfen, Tränenfluss, Hautausschlag etc.
Für Menschen, die an Allergien leiden, sind häufig Substanzen wie Hausstaub, Pollen, Schimmelpilze, bestimmte Arten von Lebensmitteln, etc. Ursache für die Ausbildung einer Allergie. Diese Stoffe nennt man Allergene. Für den Nachweis einer Allergie steht ein ganzer Komplex von Labortests zur Verfügung, die der Facharzt für Allergologie für jeden konkreten Fall festlegt.

Das Risiko für die Entwicklung von Allergien ist genetisch mitbedingt und kann in jedem Lebensabschnitt auftreten. Zwischen Allergie und familiärer Belastung besteht ein Zusammenhang. Wenn kein Elternteil Allergiker ist, ist das Risiko für Allergien etwa 15 %. Wenn ein Elternteil Allergiker ist, verdoppelt sich das Risiko. Sind beide Elternteile Allergiker, so beträgt das Risiko eine Allergie im Laufe seines Lebens zu entwickeln über 50 %. Mit umfassenden Allergietests können die Allergene häufig identifiziert und gemeinsam mit dem Patienten Therapiekonzepte und Vermeidungsstrategien entwickelt werden.

Bei diesen allergietypischen Symptomen ist es ratsam, sich an einen qualifizierten Allergologen (Facharzt für Allergologie) zu wenden. In den CityPraxen Berlin halten erfahrene Allergologen ihre Sprechstunde, die die Mechanismen der Entstehung und Entwicklung von allergischen Erkrankungen sehr gut kennen und die Allergien diagnostizieren und behandeln können.

Ein Allergologe sollte unter anderem bei folgenden Erscheinungen aufgesucht werden:

  • Laufende Nase, verstopfte Nase
  • Tränende Augen, Juckreiz der Augen
  • Allergie / Überempfindlichkeit
  • Asthma
  • Heuschnupfen
  • Allergietest
  • Hausstauballergie
  • Nahrungsmittelunverträglichkeit
  • Tierhaarallergie (Katzen)
  • Insektengiftallergie (Wespen, Bienen)
  • Arzneimittelexanthem / Arzneimittelallergie
  • Latexallergie
  • Nahrungsmittelallergie
  • Sonnenallergie / Lichtdermatose

Mehr Informationen zu diesen Themen finden Sie auch unter Krankheiten und Symptome.

Die CityPraxen Berlin bieten verschiedene Formen der Allergietherapie an:

  • Strategien zur Allergienvermeidung (Hausstaubmilben, Pollen, Nahrungsmittel, Pseudoallergene, Schimmelpilze, Wespen, Bienen)
  • Medikamentöse und lokale systemische Therapie
  • Sublinguale und subcutane Hyposensibilisierung
  • Anti-IgE-Therapie (Xolair)
  • Unterstützende operative Maßnahmen als Therapieergänzung (falls indiziert)