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Der Orthopäde oder der orthopädische Chirurg beschäftigten sich mit dem Bewegungsapparat (Knochen, Gelenke, Bänder, Muskeln und Sehnen) des menschlichen Körpers und den damit verbundenen Problemen. Diese Probleme können bei der Geburt, akut durch Verletzung oder chronisch als Folge des natürlichen Alterungsprozesses (Arthrose) auftreten. Der Übergang in andere Fachgebiete, z.B. der Neurologie bei Verletzungen oder Kompression von Nerven, ist nahtlos. Hier erfolgt eine enge interdisziplinäre Zusammenarbeit mit dem Neurologen, aber auch dem Osteopathen, da diese Probleme nicht alle operiert werden müssen.

Jedes Alter bringt bestimmte Krankheitsbilder und Probleme mit sich

 

Neugeborene/ KinderOrthopädie Berlin, Fußkorrektur mit Schuheinlage

  • Hüftdysplasie (angeborene Fehlanlage der Hüftpfanne)
    Ein Hüftgelenkscreening mittels Ultraschall wird im Alter von 6-8 Wochen empfohlen.
  • Coxitis fugax (Hüftschnupfen)
  • Morbus Perthes
  • Epiphysiolysis capitis femoris
  • Kniefehlstellungen (O- bzw. X-Beine)
  • Fußfehlstellungen (Klumpfuß, Sichelfuß, Hackenfuß, Knick-Senkfuß)

Jugendliche

  • Wirbelsäulen-Fehlhaltungen (Skoliose, Morbus Scheuermann)
  • Rundrücken/ Hohlkreuz
  • Beckenschiefstand bei Wachstumsstörungen der Beine
  • Chondropathia patellae (Knorpelreizung hinter der Kniescheibe)
  • Morbus Osgood-Schlatter (Verknöcherungsstörung am Ansatz des Kniescheibenbandes)

Erwachsene

  • Beginnende Arthrosen der Gelenke (Knorpelverschleiß durch Überbeanspruchung, bzw. nach Unfällen)
  • Arthritis (Gelenkentzündung z.B. durch Rheuma oder reaktiv nach Infekten)
  • Sehnenentzündungen (Tennisellenbogen, Plantarfasziitis, Periarthritis humeroscapularis)
  • Karpaltunnelsyndrom (Einengung des Nervus medianus an der Hand)
  • Fersensporn bei Fußfehlstellungen, bzw. Überlastung
  • Fehlstehllungen von Gelenken (Hallux valgus, Hohlfuß, Plattfuß)
  • WS Fehlhaltungen (häufig mit Fixierung der Fehlhaltung)
  • Spondylosen & Spondylarthosen (Arthrose der Wirbelsäule)
  • Bandscheibenschäden (Bandscheibenvorfälle & Diskopathien)

Wirbelgleiten (Spondylolisthese)

Unsere Spezialisten behandeln folgende Erkrankungen, bzw. Verletzungen:

  • Gelenkserkrankungen und –verletzungen
  • Knochenerkrankungen und –verletzungen
  • Sehnen- und Muskelerkrankungen / – verletzungen
  • Erkrankungen und Verletzungen der Wirbelsäule
  • Sportbedingten Beschwerden, Sportverletzungen und Überlastungsschäden

Senioren

  • Fortgeschrittene Arthrosen der großen Gelenke (Hüfte, Knie, Schulter)
  • Osteoporose (Knochenschwund mit Frakturgefahr)
  • Spinalkanalstenose (Einengung des Rückenmarkes)
  • Polyarthrose (Gelenkveränderungen der Hände und Füße)

Dementsprechend sollte sich die Diagnostik gezielt auf die typischen Krankheitsbilder beziehen. Hierbei steht vor allem bei Kindern & Jugendlichen die Vermeidung von unnötigen Röntgenuntersuchungen im Vordergrund.

Sonographie, 3D-WS Vermessung & ein offenes MRT tragen hierzu bei.

Insbesondere ist bei rechtzeitiger Erkennung von Fehlstellungen der Gelenke und der Wirbelsäule die Vermeidung von Spätschäden häufig möglich! Der Präventionsgedanke (Fit für jedes Alter) steht hierbei im Vordergrund.

Durch den gezielten Einsatz von sinnvollen physiotherapeutischen und medikamentösen Therapiemaßnahmen, können häufig unnötige Operationen vermieden werden. Wichtig ist das rechtzeitige Erkennen von Risiken und die aktive Unterstützung des Arztes durch die Patienten (-innen) selbst.

Gerne helfen wir Ihnen dabei.

Information Prävention und Therapie bei Fußfehlstellungen

Orthopädische Schuheinlagen bei Fußfehlstellungen (Knickfuß, Senkfuß, Spreizfuß, Plattfuß)

Orthopädische Hilfsmittel Schuheinlage aus CarbonDie Physiologie des menschlichen Gangbildes ist wegen der aufrechten Haltung komplex. Voraussetzung für ein normales Gang- und Laufbild sind ein gesunder Bewegungsapparat (Knochen, Gelenke, Bänder, Sehnen) sowie eine funktionierende Steuerung (zentrales motorisches Programm im Rückenmark und Gehirn). Sind Bewegungsapparat und/oder Steuerung des Gangs oder Laufens gestört, so führt dies meistens zu Schmerzen in den Füßen, Fußgelenk, Knie, Hüfte und/oder gar Wirbelsäule. Eine computerisierte Ganganalyse erlaubt eine präzise Auftrennung in einzelne Komponenten und ist Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie.

Allgemeine Informationen

Insbesondere bei Sportlern kann es durch eine unter Belastung gestörten Lauf zu Überbelastung der Bänder und Sehnen kommen. Typisch ist z.B. das Schmerzsyndrom der Achillessehne (Achillodynie). Mit Hilfe von aktiven, sensomotorischen Einlagen (propriozeptive Einlagen) können diese Probleme grundlegend angegangen werden, da nicht nur wie bei der klassischen Schuheinlage statische Probleme (z.B. Knick-, Senk-, Spreizfuß), sondern auch funktionelle Störungen (Gelenkstellung, Muskelspannung, Balance) beeinflusst und korrigiert werden.

Bei aktiven Schuheinlagen werden an bestimmten Punkten der Einlage kleine Erhebungen (Druckpunkte) eingearbeitet. Trotzdem können aktive Einlagen in jedem normalen Schuh und Sportschuh getragen werden. Die Druckpunkte üben lokal einen bestimmten Druck auf die Fußsohle aus. Die Anzahl und Lage der Druckpunkte, deren Größe und Höhe werden entsprechend den Ergebnissen der Ganganalyse festgelegt. Durch dieses Druckmuster erhält die Fußsohle bei jedem Schritt korrigierende Informationen, die der Träger nicht bewusst wahrnimmt, aber über den spinalen Reflexbogen zu einer Korrektur des Gangbildes führt.

Durch Impulse der propriorezeptiven Schuheinlagen werden Gelenkstellung, Muskelspannung und die Körperbalance verändert. Der Fuß wird bei den aktiven Einlagen also nicht nur statisch sondern auch dynamisch gestützt. Dadurch werden muskuläre Dysbalancen harmonisiert und Bewegungsabläufe optimiert. Die Korrektur der Muskelspannung wirkt durch die Muskelketten auf den gesamten Haltungsapparat. Muskuläre Ungleichgewichte werden beeinflusst, Gelenke, Bänder, Sehnen, Muskeln und die Wirbelsäule werden durch aktive Schuheinlagen entlastet.

Die Indikation zur computerisierten Ganganalyse stellt der Orthopäde oder Podologe nach eingehender klinischer Untersuchung. Aktive Schuheinlagen werden auf Rezept des behandelnden Arztes gefertigt und die Kosten werden in der Regel von allen Privatversicherungen getragen.

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