MRT / offenes MRT (alle Kassen)

Ansprechpartner

  • Dr. med. Manola Koch, Fachärztin (Radiologie)
  • Dr. med. Harry Herzog, Facharzt (Radiologie)

Die Magnetresonanztomographie (MRT) ist in der modernen Medizin nicht mehr wegzudenken. Weltweit werden pro Jahr über 60 Millionen dieser Untersuchungen durchgeführt. Die Magnetresonanztomographie ist insbesondere geeignet für die Untersuchung von Weichteilen des Körpers (Gehirn, Rückenmark, Muskeln, Sehnen etc.). Potentiell schädliche Röntgenstrahlen werden bei diesem Verfahren nicht eingesetzt, vielmehr wird mit Hilfe von Magnetfeldern der Blick in das Innere des Körpers ermöglicht.

Für gesetzlich versicherte Patienten (GKV)
Für privat versicherte Patienten (PKV)

Allgemeine Informationen

Bisher mussten die Patienten erhebliche Strapazen (lange, unbequeme Untersuchung in einer engen Röhre in einer Kabine ohne Tageslicht) auf sich nehmen. Im Quartier 110 an der Friedrichstrasse wurde nun erstmals ein offenes 1,5 Tesla MRT-Gerät in einer mit Tageslicht durchfluteten Kabine in Betrieb genommen. Das Gerät verfügt über einen extrem leistungsfähigen Rechner, so dass die Untersuchungszeiten deutlich kürzer als üblich sind. Patienten, die unter starker Platzangst leiden, ist der Zugang über ein 5,50 Meter (!) breites, großzügiges Treppenhaus möglich.

Ganzkörper-MRT

Mittels einer speziell auf Ganzkörper-Untersuchungen abgestimmten Spulen-und Sequenzkombination können sowohl der Körper vom Kopfbereich bis zu den Füßen sowie die gesamte Wirbelsäule in einem Untersuchungsgang abgebildet werden . Aufgrund der Verknüpfung der einzelnen Bildsegmente entsteht eine Ganzkörperabbildung . Durch die gesamte Körperregion kann der Arzt schichtweise „blättern“ und so pathologische Veränderungen entdecken. Die Untersuchung erfolgt wie alle MR-Untersuchungen ohne Anwendung von Röntgenstrahlen.

Mamma-MRT

Das Mamma-MRT kann als Ergänzung zur Mammografie bei schwierigen diagnostischen Situationen dem Frauenarzt und insbesondere dem Brustspezialisten (Senologe) weitergehende Informationen liefern. Diese ergänzenden Informationen sind v.a. hilfreich bei der Abklärung von neuen Herden nach vorangegangenen brusterhaltenden Operationen (Nachsorge, bzw. Rezidivsuche nach Brustkrebs), bei Verdacht auf ein multifokales Mammakarzinom oder bei ausgeprägten Veränderungen der weiblichen Brust (Mastopathia cystica fibrosa). Bei Brustimplantaten ist die Mamma-MRT-Untersuchung oft die einzige Möglichkeit zuverlässige Aussagen zu machen.

MRT-Becken-Bein-Angiografie (MR-BBA)

Durch Verwendung einer speziellen Becken-Bein-Spule und der entsprechenden Hochleistungs-Software können die Becken-Bein-Arterien wie ein dreidimensionaler Gefäßbaum in kürzester Zeit dargestellt werden. Während der Untersuchung wird eine geringe Menge nicht-Jod-haltigen Kontrastmittels über die Armvene appliziert. Der Untersuchungstisch verschiebt sich mit dem Blutfluß synchron und es können so kontrastreiche Bilder bei höchstem Patientenkomfort erstellt werden.

Mehr Information zu diesem Thema finden Sie auch unter Krankheiten und Symptome.