Deutschland (Stand 04.12.2020)
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Quelle: Robert Koch Institut

Hyperlipidämie

Der Kardiologe macht erhöhte Blutfettwerte für Herzinfarkt und Schlaganfall verantwortlichBlutfettwerte spielen bei Herz-Kreislauferkrankungen eine wichtige Rolle. Der Kardiologe spricht einerseits Hyperlipidämie und andererseits von Hypercholesterinämie. Bei den erhöhten Blutfettwerten spielen die Triglyzeride, die Phospholipide und das Cholesterin eine Rolle. Eine Hyperlipidämie liegt vor, wenn alle drei Gruppen beteiligt sind.

Bluthochdruck

Ab einem systolischen Blutdruck über 180 mmHG spricht der Kardiologe von schwerer HypertonieDer Facharzt für Kardiologie unterscheidet zwischen primärem und sekundärem Bluthochdruck. Der primäre entsteht ohne dass eine genaue Ursache dafür gefunden werden kann. Die sekundäre Hypertonie wird von organischen Erkrankungen ausgelöst. War Bluthochdruck bisher eine Alterserscheinung so stellen Kardiologen diesen immer häufiger auch bei Jugendlichen, insbesondere mit Übergewicht, fest.

Hypotonie

Der Kardiologe gibt beim Blutdruck zwei Werte anDer Kardiologe unterscheidet zwischen niedrigem Blutdruck auf Grund der Veranlagung und durch andere Erkrankungen ausgelöste Hypotonie. Tiefer Blutdruck kann unangenehm sein, weil die Betroffenen unter Müdigkeit, Schwindel und Ohnmachtsanfällen, aber auch unter kalten Füssen und Händen leiden. Gefährlich ist dies aber nicht. Im Gegenteil, da die Blutgefäße weniger belastet werden, ist die Lebenserwartung höher und Menschen mit tiefem Blutdruck werden auch weniger krank.

Thrombosen

Ein Blutgerinnsel setzt sich an der Venenwand festDer Kardiologe unterscheidet zwischen der oberflächlichen und der tiefen Beinvenen – Thrombose. Eine Venenthrombose führt dazu, dass in den unteren Gliedmaßen das Blut nicht mehr ungehindert Richtung Herzen fließen kann. Dabei kann eine Art Kettenreaktion entstehen. Reißt sich das Blutgerinnsel los, kann eine Lungenembolie verursacht werden. Unbehandelt führt diese im schlimmsten Fall zu einem Herzstillstand. Der Kardiologe kennt verschiedene Auslöser. Die Neigung kann vererbt sein. Rauchen, ungenügend Bewegung (z. Bsp. bei langen Flugreisen), Einnahme der Antibabypille und Operationen unter Vollnarkose sind weitere Risikofaktoren.

Herzinfarkt

Ein Herzinfarkt ist ein Notfall und jede Minute zähltEin Herzinfarkt oder Myokardinfarkt scheint zwar plötzlich aufzutreten. Der Facharzt für Kardiologie kann diesen aber auf verschiedene Vorerkrankungen zurückführen. Ausgelöst wird er oft durch eine Arterienverkalkung. Dadurch verengen sich die Herzkranzgefäße und das herz wird nicht mehr genügend durchblutet.

Arrhythmie – Herzrhythmusstörungen

Herz- oder Kammerflimmern kann zum Tod führenDer Facharzt für Kardiologie unterscheidet zwischen zu langsamem Herzschlag (Bradykardie), zu schnellem Herzschlag (Tachykardie) und Herzschlag außerhalb des normalen Rhythmus (Extrasystole). Der normale Herzschlag kann durch zusätzliche Herzschläge unterbrochen werden. Das wird oft nicht einmal wahrgenommen.

Säuglingstod

Baby im SchlafsackDer Kindstod oder auch Säuglingstod tritt vor allem in den sechs ersten Lebensmonaten auf. In gewissen Fällen kann es aber auch noch im zweiten Lebensjahr möglich sein, dass das Kind im Schlaf das Atmen vergisst und stirbt. Die genauen Ursachen sind noch nicht bekannt. Es konnten aber verschiedene Risikofaktoren festgestellt werden.

Arteriosklerose

Ablagerung und Verengung einer Arterie - ArterioskleroseAls Arterienverkalkung, im Fachbegriff Arteriosklerose, bezeichnet der Kardiologe die Verengung der Arterien durch Kalkablagerungen, sogenannte Plaques. Bis heute ist nicht ganz genau geklärt, warum diese entstehen. Sicher spielt das Alter eine Rolle.

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